Spätzlepflanne mit Rahm, Speck, Pilzen und Spinat (3-4 Portionen, Archivrezept)

Im Mai 2016 wurde von Kebo zusammen mit Zorra zum 120. Blogevent gerufen mit dem Thema "Alpenküche".
Eine der Gelegenheiten doch mal wieder selbst Spätzle herzustellen. Denn ehrlich gesagt komme ich dazu weniger oft, als ich mir das wünsche.
Dabei ist Spätzle selbst herstellen gar nicht so schwer. Der Teig muss passen und dann kommt es nur noch darauf an, wie man denn nun die Spätzle formt. Behilft man sich mit einem Spätzleshobel, einer Presse oder schabt man sie tatsächlich vom Brett.
Mir erscheint die dritte Möglichkeit tatsächlich die anstrengendste zu sein. Aber vielleicht liegt es auch einfach nur daran, dass ich bevorzugt die Spätzle mit einer Art einem Spätzles Hobel produziere und mit dem Schaben vom Brett schlicht keine Erfahrung habe.

Wie auch immer. Habt keine Hemmungen auch einfach fertige Spätzle aus der Kühltheke zu nehmen. Wenn euch das schmeckt und ihr damit zufrieden seid, dann ist das vollkommen in Ordnung. Lasst euch da nichts einreden.



Spätzlepflanne mit Rahm, Speck, Pilzen und Spinat (3-4 Portionen)
4 Eier (Größe M)
150ml Wasser
1 TL Salz
230g Weizenmehl (Typ 405)
70g Polenta oder Hartweizengrieß

~ 80g gewürfelter Bauchspeck
1 kl. Zwiebel
400-500g Pilze (Champions oder Pfifferlinge)
~ 400g frischer Spinat (TK geht auch)
100ml Kochsahne
Optional: alten schweizer Käse

Außerdem:
eine Spätzlereibe
ein großer Kochtopf
Wasser und Salz für das Kochen der Spätzle
eine Pfanne für den Speck, die Pilze und den Spinat

Zubereitung
Fangt am besten mit der Zubereitung des Spätzleteigs an. Ich habe euch hier die Zutaten für die Grundversion angegeben. Diese Grundversion könnt ihr aber nahezu beliebig variieren. So hatte ich dieses mal nur noch drei Eier da und habe daher ein kleines Gläschen selbstgemachtes Basilikumpesto mit in den Spätzleteig versenkt. Ebenso war es nur ein Bruchteil Weizenmehl, dafür aber um so mehr Dinkel-Vollkornmehl. Allerdings solltet ihr immer irgendwie auf die gleiche Teigkonsistenz kommen. Für eine Spätzlereibe darf der Teig ruhig etwas fester sein, ein Hobel darf auch flüssigeren Teig abbekommen und das mit den geschabten Spätzle ist eh eine Wissenschaft für sich.
Habt ihr den Teig fertig geschlagen, dann stellt diesen erst einmal beiseite.

Würfelt nun eure Zwiebel, putzt und zerteilt die Pilze (bitte nicht waschen) und wascht den Spinat. Solltet ihr Tiefkühl-Spinat verwenden, sollte dieser zumindest mal angetaut sein.
Gebt nun zuerst die Speckwürfel in eine heiße Pfanne. Anschließend könnt ihr euch bereits eure Zwiebel dazu geben. Dünstet dieses bis die Zwiebelchen leicht glasig werden und gebt anschließend bei etwas geringerer Hitze die Pilze hinzu. Zuletzt kommt der Blattspinat hinzu und möchte ebenso noch eingearbeitet werden. Gebt nun noch das bisschen Sahne dazu und schaltet die Herdplatte ab.

In der Zwischenzeit sollte auf einer anderen Herdplatte bereits ein Kochtopf mit Wasser und Salz aufgesetzt sein und dieses Wasser sollte auch schon am simmern sein. Reibt dort hinein nun eure Spätzle. Nach wenigen Sekunden treiben die fertigen Spätzle bereits wieder an der Oberfläche. Gebt ihnen noch ein paar Sekunden mehr und fischt sie dann hinaus und gebt sie in eure Pfanne zu den Pilzen und dem Spinat. Hebt die Spätzle gut unter die Pilzmasse.

Portioniert nun euer Essen und gebt optional noch ein paar Späne von einem würzigen schweizer Käse dazu. Beispielsweise von einem Appenzeller.

Kommentare

  1. Eine Spätzlepresse hatte ich mal. Aber ich glaube, sie ist einem Aufräumwahn irgendwann zu Opfer gefallen -.- Dabei war das ne Gute, komplett aus Eisen.

    Danke für das Rezept.

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    1. Gerne doch.
      Ja, das kenn ich nur zu gut. Auf diese Weise verschwinden wohl die besten Sachen. 😄

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