Roomtour einer 3-Zimmer Wohnung

Eigentlich kenne ich persönlich Roomtouren ja nur in Video Form. Auf einem Blog habe ich solche Beschreibungen mit Fotos einer Wohnung bisher eher weniger gesehen. Aber genau das möchte ich heute machen.
Ihr seid also alle virtuell eingeladen hier mit mir einmal durch meine Wohnung zu latschen. So ganz spontan, ohne vorher nochmal schnell geputzt oder aufgeräumt zu haben seit der Bewältigung meines psychischen Nebenschauplatzes letzte Woche. Nicht einmal die Spülmaschine mit dem frischen Geschirr habe ich zugemacht. Die Bilder sind also wirklich sehr spontan entstanden. Eben als mir danach war.
Ich zeige euch die Wohnung so, wie ich sie auch einem Besuch zeigen würde. Also ohne Schlafzimmer, Badezimmer und Rumpelkammer (besser bekannt als Abstellraum).

 

Ich wohne mit meinen Katerchen in einer 3-Zimmer Wohnung mit luxuriösen 90qm mit Balkon, Gäste-WC, Abstellkammer und einem Kellerabteil.
Das heißt, dass wir wirklich viel Platz haben um Bällchen und Mäuschen quer durch die Wohnung zu werfen und die Kater hinterher sausen zu lassen.
Nachdem die Kater reine Wohnungstiger sind, habe ich hier einige Kratzbäume stehen und Kissen und sonstige Liege- und Wohlfühlmöglichkeiten für die Kater geschaffen.
Ein erster Kratzbaum begrüßt einen gleich in der Diele. Dort sitzen oder liegen mindestens einer von dreien, wenn ich unterwegs war und wieder in die Wohnung komme. (Eines der Kissen des Kratzbaums war zum Zeitpunkt der Fotoaufnahme nach einer Wäsche noch am Trocknen.) Ansonsten ist die Diele mit dem üblichen Garderobenkrams ausgestattet und einem Krimskrams-Regal, das an der Wand steht, die hier gerade nicht im Bild ist.

 

Der Flur im Anschluss an die Diele beherbergt das erste von gesamt vier Katzenklos. Ja, vier Klos. Wenn drei Kater gleichzeitig aufs Klo wollen, aber ein Klo gerade nicht gefällt oder aber einer von dreien ganz schnell doch auf ein andere Klo möchte, dann sollte ein Klo Nr. 4 zur Verfügung stehen. Klo Nr. 4 wird selten genutzt, aber es gibt solche Situationen, da ist es notwendig.

 

 


Vom Flur ab kommt man in das Arbeitszimmer. Ausgestattet mit Regalen, einem kleinen Schreibtisch, mehr Flächen und einen Hängeschrank.
Hier befinden sich auch meine ganzen Kochbücher. Und natürlich gibt es auch hier einen Kratzbaum. Zwei von drei Transportkisten stehen hier und eines von Pinos besonders kuscheligen Kuschelkissen.
Neo liegt sehr gerne in den Transportkisten herum und auch Athos schläft gerne darin, auch Nachts. Von diesen ganzen Liegemöglichkeiten werden ich also beim Homeoffice tatkräftig von den Katern unterstützt.


 

Hinter der Tür befindet sich dann Klo Nr. 2. Ein Eckklo mit ausreichend Platz darin. Ein weiteres großes Klo ist im Badezimmer und ein weitere Klo mit Haube (das Not-Klo) ist tatsächlich im Schlafzimmer. Dafür habe ich keines im Wohn-/Esszimmer. Das Gäste-WC ist leider viel zu klein um dort eines der Klos unterzubringen.
Auch wenn ich hier Kater beherberge hält sich das Gescharre und Gebuddel in und aus den Klos heraus sehr in Grenzen. Einmal morgens werden die Klos gesäubert und drum herum gekehrt. Das reicht für mein Sauberkeitsgefühl aus. Trotzdem findet sich aber auch Streu im Wohnzimmer oder im Schlafzimmer. Das ist eben so in einem Katzenhaushalt mit Puschel und mit Dreibein. Beides sind Kandidaten, die Streu gerne mal wohin schleppen. Aber solange es nur Streu ist, bin ich da recht entspannt.


Gehen wir weiter ins Wohnzimmer.
Das Wohnzimmer ist bei mir eine Kombination aus Wohn- und Essbereich mit angeschlossener offener Küche.
Gerade am Abend sind die Plätze auf und um das Sofa herum sehr begehrt. Entsprechend gibt es hier in der einen Ecke erst einmal sehr viele Kuschelmöglichkeiten für die Kater und mich. 
Da wir mit Pino einen Dreibeinkater haben, sind die Kratzbäume allesamt nicht so hoch aufgebaut.
Außerdem hat er am Boden ein paar besonders kuschelige Kissen, die er außergewöhnlich gerne mag. Die Kumpels dürfen zwar auch in diese Kissen, werden dann aber früher oder später dort hinaus befördert. Diese Kuschekissen sind wohl Pinos Lieblingskissen. Aber eigentlich liegen alle Kater überall sehr gerne. Athos bevorzugt die großen Kissen, Neo die Kleinen und Pino die besonders Kuscheligen.
Ach und unsere Bällchen-/Mäuschen-/Fische-Kiste fliegt da auch rum. Wenn es mir gelegentlich zuviel wird mit den ganzen Bällchen und Co. dann sammel ich das Spielzeug dort. Die Kater holen sich die Dinger bei Bedarf selbstständig wieder heraus.


Eine besonders große Spielschiene (zusammengesetzt aus zwei Spielschienen) liegt dann auf unserer "Tanz-" oder eben besser "Spielfläche". Krimskrams im Regal, ganz unten DVDs, ein paar CDs liegen da auch rum, zwei Bildchen an der Wand, so wie ich generell an allen Wänden gerne Bilder habe. Und ein Highboard an der Seite auf dem nochmal zwei Kuschelkissen liegen. Diese Kuschelkissen haben eine etwas robustere Unterseite, so dass sie auch auf den Balkon können. Liegen sie nicht auf dem Balkon, dann sind sie hier auf dem Board, was von der Abendsonne angeschienen wird. Entsprechend beliebt sind diese Plätze.


Und nun geht es schon zum Essbereich. Diese Vitrine angrenzend am Highboard und auch das Highboard selbst ist bereits zum großen Teil mit Geschirr aller Arten und besonderen Backformen bestückt.
Der Esstisch und die Stühle schließen direkt an die Kücheninsel an und sind ein kleines Stück unter diese geschoben. (Trick 528 aus dem Handbuch für Alleinstehende, deshalb stehen auch maximal nur 3 Stühle am und liegen nur zwei Sets auf dem Tisch.)
Die Kücheninsel bietet mir gemeinsam mit dem Serviertisch daneben nochmal Stauraum und Stellfläche und ergänzt so die mitgemietete Küche sehr gut.


An der Seite der Kücheninsel stehen die Futterautomaten der Katerchen. Wenn ich Wochenends oder zum Homeoffice daheim bin bekommen die Kater dreimal täglich ihre Portionen, haben durch die Automaten grundsätzlich immer Zugriff auf ihr Futter. Durch die Spezialfutter für Athos und Pino gewinnen diese Automaten, die jeweils nur auf einen Kater programmiert sind, weiter an Wichtigkeit. So bekommt keiner Dünnschiss und die große Kotzerei bleibt auch aus.
Allerdings ist es für Neo aufgrund seiner Größe bequemer aus einem Napf außerhalb des Futterautomats zu essen. Daher gebe ich ihm sein Futter, solange ich eben daheim bin, aus einem etwas erhöhten Keramiknapf.



Das Futter und die Näpfe der Kater stehen in einem kleinen Regal gegenüber der Küchenzeile. Auf gleicher Höhe auf der Küchenzeile sind die beiden Leckerliboxen mit dem jeweiligen Trockenfutter zu den beiden Spezialfuttersorten. Andere Leckerli haben wir derzeit nicht. Zumindest habe ich bisher noch keine ansprechenden nur mit Ziege für Pino gefunden. 

Und auf der anderen Seite der Küche seht ihr ein wenig unter die Kücheninsel. Darunter versteckt sich die Mikrowelle, meinen Entsafter, ein Waffeleisen und die Eismaschine. Der kochende Mixer und ein elektrischer Schnellkochtopf stehen an der Seite und zwei Flaschenregale warten mal wieder auf Befüllung.
Hier an dieser kleinen Wand hängt dann auch eine von zwei Wanduhren in meiner Wohnung. In der Diele ist noch eine eher dekorative und diese hier sorgt für ein leises Tik und Tak im Wohn-/Essbereich.
Wo die Kaffeemaschine ist?
Weg. Gefeuert. Verschenkt. Ich trinke seit 2017 nur noch sehr sporadisch Kaffee und in den letzten 1,5 Jahren nun wirklich kaum noch. Ich habe die Kaffeemaschinen kaum genutzt und schlussendlich die Maschinchen dafür dann rausgeworfen und weitergegeben.

Das ist meine bzw. unsere aktuelle Wohnung. Hier wird gearbeitet, gespielt und getobt, in unbekannte kulinarische Abenteuer aufgebrochen, Filme geschaut, Musik gehört, entspannt, erholt, und eben alles was so zum Leben dazu gehört. Großartige Dekoration ist nicht mein Ding, aber ich habe Wände gerne bebildert, dafür mag ich aber weder Teppichböden noch Tapeten. Trotzdem oder gerade deswegen habe ich es gerne bunt. Deshalb sind die Kissen auf dem Sofa weiß, grau und Lila, eine blaue Decke liegt auch noch drauf, die Vorhänge sind grün oder grau und die Kissen auf den Esstischstühlen sind grün.
Die Unterlagen der Futterautomaten der Katerchen sind auch bunt, was auch auch einfach zur Unterscheidung der Automaten hilft.


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