Oliviersalat, Salat "Stolitschnij" (8 Portionen)

Na, diesen Salat kennt ihr bestimmt. Oder zumindest eine ähnliche Variante davon. Dieser Salat wurde von dem belgisch-französischen Koch Nicholas Lucien Olivier um 1860 herum kreiert, der zu der Zeit ein Restaurant in Moskau betrieb. Das Originalrezept ging mit dem Tod des Kochs verloren ob wohl es "Bemühungen" gab die genaue Rezeptur zu nachzubauen.
Der Salat oder diese Art von Salat ist in Russland und in den angrenzenden Ländern sehr beliebt und wird gerne zu Silvester gegessen.

Es ist vielleicht eine komische Zeit ein Gericht mit einem deutlichen Bezug zu Russland öffentlich zu stellen. Aber es entwickelt sich gerade ein Effekt, den wir auch bereits von der Pandemie her kennen. Nur, das eben dieses mal Mitbürger russischer Abstammung verantwortlich gemacht werden für die Taten einer Minderheit.
Man muss hier differenzieren. Es ist nicht das russische Volk, das Krieg gegen die Ukraine führt - Es ist Putin.
Die Menschen in Russland haben Bekannte, Freunde und Verwandte in der Ukraine, die nun in Lebensgefahr sind und deren Schicksal ungewiss ist.
Es gibt also wirklich keinen Grund die Schuld für diesen Angriffskrieg beim Nachbarn, der früher mal in Russland gelebt hat, zu suchen.
Der Tagesspiegel hat das hier in einem Artikel näher beschrieben.

Und wie um es zu beweisen hat Marina Ovsyannikova, eine Redakteurin des russichen Senders Channel 1, eine laufende Sendung mit einem entsprechenden Plakat gestürmt auf dem sie darauf aufmerksam macht, dass falsch über den Krieg in der Ukraine berichtet wird. Näheres dazu könnt ihr beispielsweise bei der Süddeutschen Zeitung nachlesen.

Eine Schüssel mit einem reichhaltigem Salat aus Kartoffeln, Karotten, Erbsen, Kichererbsen, veganer Fleischwurst und sauren Gurken.

Oliviersalat, Salat "Stolitschnij" (8 Portionen) - Download als PDF
Gesamt ca. 3358kcal, pro Portion ca. 420kcal

750g Kartoffeln
zwei Karotten
300g Erbsen
240g Kichererbsen (aus der Dose, gut abgetropft)
350g vegane "Fleischwurst" (beispielsweise von Food for Future - Eigenmarke von Penny)
zwei säuerliche Äpfel
8 Essiggurken (ca. 360g)
Bund Schnittlauch
ein Glas vegane Mayonnaise (ca. 270g)
zwei Prisen Kala Namak
2 EL Gurkenwasser (alternativ: Essig)
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Die Kartoffeln schälen in kleine Würfel schneiden, die Karotten ebenso schälen und halbierte oder geviertelte Scheiben schneiden. Die Kartoffelwürfel mit etwas Wasser in einem Topf ca. 20 Minuten garen. Nach ca. 5 Minuten die Karotten dazu geben.
Die Erbsen 5 Minuten vor Ende der Garzeit ebenso noch hinzufügen.
Das Kochwasser abgießen und das Gemüse in einer hitzefesten Schüssel abkühlen lassen.

Derweil die Kichererbsen abgießen und abbrausen. Die vegane "Wurst" in Stifte schneiden. Die Äpfel würfeln und die saure Gurken in Scheibchen schneiden.
Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden.
Dies alles zu den Kartoffeln geben und kurz vermengen.

In einer kleinen Schüssel die Mayonnaise mit Kala Namak, dem Gurkenwasser sowie Salz und Pfeffer verrühren.
Das Dressing portionsweise in den Salat einarbeiten.
Den Salat nun eine gute Stunde zuehen lassen bevor er verspeist wird.



Kommentare

  1. Hallo Martha,
    danke, dass Du das so thematisierst.
    Ich habe auch nicht verstanden, warum die Leute Bücher von Hildmann weggeworfen haben, weil der zu Coronazeiten in Verschwörungsorgien abgerutscht ist. Die veganen Rezepte mag ich trotzdem - das eine hat überhaupt nichts mit dem anderen zu tun. Und meine russischen Freunde mag ich auch, aber Putin eben nicht (das hat ehrlich gesagt auch familiäre Gründe...).
    Und klar, den salade russe, insalata russa, russischen Salat kenne ich eher unter dem Namen mit russisch. Olivier. Wieder was gelernt.
    Liebe Grüße
    Barbara

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    1. Naja, bei Autoren und Künstlern bin ich da nicht so gut im Trennen. Ich möchte denen dann schlicht kein Geld mehr geben. Aber das was ich bis dato dann von den betreffenden gekauft habe, das nutze ich gerne weiter.

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