Tschüss Hamburg, auf bald.

7 Jahre Hamburg haben nicht ausgereicht um die Großstadt vollständig kennen zu lernen. Ich war immer noch nicht in allen Stadtteilen und manche Ort oder Bereiche habe ich ganz bewusst ausgelassen. Ich war auf keinem Dom (Volksfest) und die Reeperbahn habe ich auch eher gemieden. Beides nicht mehr Fall. Zuviel Party, da war mir der Hafen mit der Elbe, die Elbphilharmonie und alles andere doch deutlich lieber.

Hamburg ist eine großartige Stadt. Bunt, vielfältig mit verflixt vielen Bäumen und recht viel Wasser.
Auch wenn man nicht so auf große Menschenmassen steht gibt es doch genügend kleinere Veranstaltungen, die man sich ansehen oder daran teilnehmen kann. 2021 gab es 18 Weihnachtsmärkte in Hamburg. Es gibt also nicht nur die Weihnachtsmärkte an der Alster, die zumeist vollkommen überlaufen sind.
Mit den Volksfesten konnte ich mich hier nicht anfreunden. Es gibt regulär einen Frühlings-, Sommer- und Winterdom. Zu jedem Freitag während der Festzeiten gibt es dann ein Feuerwerk. Feuerwerke mögen die Hamburger sehr. Sie lassen keine Gelegenheit aus eines zu starten. Also mehrfach zu jedem Dom, zum Hafengeburtstag und gelegentlich auch zu irgendwelchen Schiffstaufen.

Mit der Pandemie ist die Anzahl der Gelegenheiten wohl etwas verringert worden. Aber außer zum nicht existenten Fasching oder Karneval bin ich schon drauf und dran das das Hamburger Völkchen als feierwütig zu bezeichnen. Apropos nicht existierender Fasching.. Die Hamburger haben dafür durchaus einen würdigen Ersatz, den Schlagermove und, ähnlich farbenfroh aber mit natürlich anderer Intension, auch der Christopher Street Day.

Ein Blick über den Niederhafen zur Elbphilharmonie. Dazwischen liegt das Feuerschiff und der Raddampfern.

Ein großes Hobby von Hamburg bzw. der Stadtverwaltung und der Straßenmeisterei sind Baustellen. Gepaart mit ein paar Großevents wie den Triathlon oder Marathon wird das gerne mal zu einer besonderen Disziplin wieder nach Hause zu kommen, wenn man unterwegs war. Dafür funktioniert aber der öffentliche Nahverkehr in der Regel recht gut.

Vor der Pandemie habe ich mir auch ein paar Musicals in Hamburg angesehen. Naja, drei um genau zu sein. Das Phantom der Oper, Liebe stirbt nie - Phantom 2 und Disneys Aladdin. Und weil es von Hamburg nach Berlin nicht weit ist, habe ich mir auch gelegentlich Berlin angesehen und dort Tanz der Vampire angesehen.
Ich war bei Tim Mälzer essen, habe tolle Streetfoodfestivals besucht, habe die Rindermarkthalle zu meine liebsten Lebensmitteleinkaufsort auserkoren, bin durch diverse Museen und Parks geschlendert und ich habe eine ganze Menge toller Menschen kennen gelernt und zwar nicht nur die lieben Kollegen auf der Arbeit.

Andere Städte habe ich von Hamburg aus auch besucht. In Kiel und Lübeck war ich ein paar mal und Lüneburg kenne ich auch recht gut.

Insgesamt war es eine tolle Zeit und auch wenn ich keine hellseherischen Fähigkeiten habe, vermute ich, dass ich paar Urlaube sicherlich in Hamburg verbringen werde.

Kommentare

  1. Und jetzt kommt ein Neuanfang. Das ist auch wieder spannend. Du machst das schon.
    Liebe Grüße
    Martina

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    1. Ich bin wirklich gespannt darauf wie Ulm sich verändert hat. Und ja, ich glaube dieser Wechsel tut mal wieder gut.
      Danke dir. Und sag Bescheid falls du mal in der Gegend sein solltest.

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